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Neue Bilder online!

Liebe Leute,

das W-Lan und ich haben es nun endlich gemeinsam geschafft, die ganzen Bilder vom „Hermosa Beach“, vom „1st-Year camp“ und aus „Puerto Viejo“ hochzuladen. Besonders die Bilder von den beiden Straenden kann ich sehr empfehlen.
Viel Spass!

Liebe Gruesse!

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Ja, so sah es wirkllich aus!

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Im Anschluss an das 1st-Year-Camp hatten wir den Freitag schulfrei und es wurde uns erlaubt, den Campus zu verlassen. Mit etwa dreißig 1st-Years und zum Anfang nur einem 2nd-Year (Im Anschluss an dieses Wochenende war Abgabetermin für den großen Essay (4.000 Wörter), sodass die meisten daran gearbeitet haben.) sind wir in Richtung Karibik gefahren. Morgens in der Früh haben wir es uns im erstem Bus gemütlich für die sechsstündige Reise gemacht und sind schließlich am frühen Vormittag schon am Strand gewesen, wo wir erst einmal weiter geschlafen haben. Danach haben wir ein wenig den Ort erkundet und haben unsere Übernachtungsmöglichkeit gefunden: direkt am Strand in einem Hängematten-Hotel.

Die paar Tage außerhalb des Colleges waren insgesamt sehr angenehm. Wir konnten mal etwas anderes Essen, woanders schlafen (in einer Hängematte) und die Weiten des Atlantiks bringen einen schon auf etwas andere Gedanken, als der inzwischen normal gewordende Campus.

Inzwischen ist die Semester-Break auch schon wieder zwei Wochen her und der Schulalltag hat uns alle wieder aus den romantischen Ideen von einem Leben am Caribikstrand gerissen…

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1st-Year-Camp

Letzten Woche Mittwoch hatten wir endlich die langersehnte Mid-Semester-Break mit dem legendären 1st-Year-Camp in Iztarú in den Bergen. Die Jugendherberge in der alle 1st-Years in einige 2nd-Years als Campleaders für eine Nacht übernachtet haben, ist auf einer Bergkuppel gelegen, mit einem wunderschönen Ausblick auf die im Tal gelegene Stadt.

Wir wurden wie beim ersten Camp ganz am Anfang des Jahres, in Kleingruppen aufgeteilt, in denen wir verschiedene Themen behandelt haben. Am Donnerstag haben wir, nach vielen mehr oder weniger erfolgreichen Aufwach-Spielen (nach der kurzen Nach) eine große Rally mit etwa 10 Stationen durchlaufen.  Die Stationen hatte alle verschiedene Bedeutungen, alle im groben verbunden mit  Kommunikation und Vertrauen. So gab es zum Beispiel eine Aufgabe, bei der sechs von sieben Gruppenmitgliedern die Augen verbunden bekommen und keiner der sieben reden darf. Die gesamte Gruppe muss sich nun in einer Reihe aufstellen, wobei die jeweils hintere Person die jeweils vordere an den Schultern hält. Die Aufgabe ist nun, dass die einzige sehende Person, die ganz hinten in der Reihe steht, die Gruppe durch ein unebenes Gelände zu einem Ziel führen muss, indem es Signale über die Schultern zur ersten Person sendet. Offensichtlich eine Aktivität verbunden mit Kommunikation und Vertrauen.

Besonders eindrücklich war für die meisten jedoch die ungewöhnliche Erfahrung durch einen Schlammgraben schwimmen zu müssen, von fiesen 2nd-Years mit Schlamm beworfen zu werden um danach festzustellen, dass die Duschen nur eiskaltes Wasser enthalten. Wie auch immer, es gab genügend Gruppenspiele um wieder warm zu werden.

Es war ein tolles Camp, mit Zeit zum Reflektieren, viel Spaß und neuen Erfahrungen.

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Am 3. Oktober ist eine Gruppe von 20 freiwilligen Schülern mit dem Schulbus für eine Nacht in Richtung Pazifik aufgebrochen. Wir haben uns morgens um 6.00 Uhr für die sechsstündige Busfahrt (während der wir Halt auf einer Brücke gemacht haben, um echte Krokodile zu sehen) zum Strand Hermosa getroffen. Wir sind zu einer Art Reservatszentrum direkt am Strand gefahren um dieses Reservatszentrum bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Nach unser Ankunft und einem kleinen Begrüßungsbrunch, haben wir gleich angefangen den Wald aufzuräumen und Schildkröten beim Schlüpfen aus ihren Eiern zu helfen, was unsere Hauptaufgabe war: Die Reservatsmitarbeiter gehen jede Nacht den Strand entlang und sammeln die frisch gelegten Schildkröteneier ein, um sie vor Dieben und Tieren zu schützen. Die gesammelten Eier bringen sie dann zu einem kleinen Feld, wo sie viele Löcher vorbereitet haben, in die sie die Eier bis zum Schlüpftermin (?) legen. Sie schützen sie mit Drahtnetzen vor feindlichen Tieren.

Unsere Aufgabe war es nun, die besagten Löcher wieder zu öffnen und die lebenden Schildkröten herauszuholen. Aus durchschnittlich fünfzig Eiern haben etwa 2-10 (manchmal auch über 20) Schildkröten  überlebt. Am Ende des Tages haben wir dann alle Schildkröten an den Strand gebracht, wo sie intuitiv ihren Weg in die Weiten des pazifischen Ozeans gefunden haben. Das war sehr, sehr eindrücklich.

Außerdem haben wir noch frischgepflückte Kokosnüsse getrunken und gegessen, haben aus Kokosnussschale Schildkröten geschnitzt, eine große Schlange auf einem Baum beobachtet und sind natürlich in den Wellen des Pazifiks baden gewesen.

Community March

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Alle Schüler auf dem Fußballfeld

Es ist inzwischen schon eine ganze Weile her, das hier der sogenannte „Community March“ ausgerufen wurde. Alle Schüler sind in einer langen Schlage, mit einer Kerze in der Hand schweigend erst über das ganze Schulgelände und schließlich zum Fußballfeld gegangen . Dort wurde ein großer Kreis gebildet und wir haben über die Ereignisse der vorausgegangen zwei Tage geredet.

Der Grund für den „Community March“ war, dass zwei Schüler auf Grund von Regelverstößen von der Schule verwiesen wurden. Zu diesem Zeitpunkt sind alle davon ausgegangen, dass diese beiden Schüler innerhalb der nächsten Tage abreisen würden (letztendlich hat alles etwas länger gedauert, und immerhin einer der beiden, darf nach einmonatiger Suspension widerkommen). Der Community March war kein Protest, sondern hat die Schulgemeinschaft zusammen gerufen um die Hintergründe für diese Entscheidung zu verstehen. Außerdem hatten die beiden Schüler nochmal die Möglichkeit ein paar Worte an die gesamte Schule zu richten und ihre Handlungen zu erklären.

Die Atmosphäre während des gesamten Ereignisses war sehr eindrücklich: Alle waren still, bis auf diejenigen, die gesprochen haben. Der Fakt, dass zwei Teile „unserer Gemeinschaft“ bald nicht mehr da sein werden, hat viele mitgenommen.

Ursprünglich wurde der Community March von den 1st-Years im Jahr 2006 ins Leben gerufen worden. Zu dieser Zeit gab es große Probleme innerhalb der Schülergemeinschaft: Aus einer Schule für Kinder aus SOS-Kinderhilfsdörfern wurde ein United World College gemacht, das heißt es gab ein Jahr, indem die 2nd-Years SOS-Schüler waren und die 1st-Years eine Mischung aus UWC-Stipendiaten und immer noch einem großen Teil SOS-Schülern. Es war nicht einfach die beiden Gruppen zusammenzuführen und aus diesem Problem ist der erste Community March der Geschichte des UWCCRs entstanden: um eine Einheit innerhalb der Schulgemeinschaft zu schaffen. Auch wenn die Motivation für den Community March dieses Jahr eine ganz andere war, kann ich verstehen, dass es tatsächlich gewirkt hat. Auch wenn es nur für ein paar Stunden ist – so ein Gang schafft wirklich ein Gefühl von Gemeinschaft.
Im zweiten und dritten Jahr wurde der Community March veranstaltet um den Protest der Schülergemeinschaft gegen bestimmte Regelungen und Handlungen der Schulleitung auszudrücken.

Letzte Woche hatten wir ein weiteres Fußballspiel zwischen Lehrern und Schülern, auf einem Platz in der Hauptstadt San José. Wir haben ungefähr zwei Stunden gespielt und wir 1st-Years mussten uns leider erneut geschlagen geben… Trotzdem wir erst spät am Abend erst wieder gekommen sind, danach weitere Hausaufgaben gewartet haben und wir verloren haben, hat es sehr viel Spaß gemacht unter anderen zum Beispiel gegen meinen Geschichtslehrer, Spanischlehrer oder Residence-coordinator zu spielen.

Alle erschöpft wieder zurück auf dem Schulparkplatz.

Während der Hinfahrt im Bus.

Santiago (Ecuador), Kushbu (Nepal) und Jorge (Costa Rica)

Gestern ist wieder etwas passiert in der Mal Pais-Residence! Nachdem sich nun schon vier Geburtstagskinder angehäuft haben, wurden sie jetzt endlich gebührend gefeiert. Mit mehreren kleinen Reden, Musikern, viel Popcorn und Kuchen hatten wir einen schönen Abend als Residence.

Gestern war internationaler Tag des Friedens und an diesem Tag wurde hier in Costa Rica das Ministerium für Gerechtigkeit und Frieden eingeweiht. Außer Costa Rica haben weltweit nur zwei weitere Länder eine solches Ministerium. Wir sind als Schule zum Nationaltheater in der Hauptstadt San José gefahren und haben an der Eröffnung teilgenommen. Neben dem aktiven Präsidenten (der Vizepräsident vertritt zurzeit den Präsidenten), dem Minister für Gerechtigkeit und Frieden, haben auch drei 2nd-Years aus dem Kurs Peace and Conflict Studies Reden gehalten.

Der Abend wurde durch eine sehr beeindruckende Trommelgruppe noch in anderer Hinsicht sehr interessant.

Pillow-Fight

Letzten Freitag gab es eine große Kissenschlacht auf dem Fußballfeld der Schule. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Information der Kissenschlacht verbreitet, und dem entsprechend waren auch viele anwesend als es begann. Letztendlich war es aber gar nicht so spektakulär wie es sich anhört. Jeder hat mehr oder weniger stark gegen jeden sein Kissen geschwungen und letztendlich war es ein nettes Zusammenkommen der Schulgemeinschaft.IMG_0035

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Patch Adams im Gespräch mit Schülern während der Parade.

Wie ich schon im Voraus berichtet habe, war am letzten Dienstag, nun inzwischen schon eine Woche her, der Nationalfeiertag Costa Ricas. Die Stadt Stana Ana, in der sich das College befindet hat dies mit einer großen Parade gefeiert, an der auch alle Schüler teilgenommen haben. Jeder hat sein Nationalkostüm getragen und pro Land hat einer an einem großen Fahnenstab die jeweilige Fahne getragen. Es war also alles sehr bunt, wie auch auf den Bildern zu sehen ist.

Doch noch vor dem Marsch durch die Stadt mit Trommeln, Tänzern und hatten wir besucht von dem berühmten Arzt, Aktivist, Clown, Autor und Schauspieler Patch Adams (http://www.patchadams.org). Vielleicht kennen einige den Film über ihn (zum Trailer). Er glaubt an alternative Medizin und hat, nachdem er sich versucht hat das Leben zu nehmen, entschieden glücklich zu sein. Er ist ein Freund von unserem Peace and Conflict Studies Lehrer und ist mit einer ganzen Clowngruppe angereist. Zu Beginn hat er über sich, sein Leben und seine Philosophie geredet und später hatten wir die Möglichkeit Fragen zu stellen. Für mich war seine Aussage, dass er jeden Morgen entscheidet, dass der neue Tag ein glücklicher Tag wird. Patch Adams sagt, dass er dass genauso entscheiden kann, wie er über die Bewegung seines Armes entscheiden kann.

Im Anschluss an die auf die Dauer anstrengend gewordene Parade (es war sehr heiß!) gab es Mittag und Freizeit (mit eventuellen Hausaufgaben)

Bilder zu diesem bunten Event wie immer hier :-)

Auf dem Weg zur Parade
Auf dem Weg zur Parade

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