Schon vorher hatte ich erwähnt, dass die gesamte Schule aufgeteilt in Gruppen (pro Gruppe etwa 10 bis 20 Schüler) auf Projektfahrten fährt. Während die meisten Gruppen Projekte innerhalb von Costa Rica gemacht haben, sind einige auch nach Panama, Nicaragua oder El Salvador gefahren. Unabhängig vom Ort war es überall das Ziel eine Arbeit zu leisten, die in kleinem oder gr0ßem Rahmen der Gesellschaft zu gute kommt.
Meine Gruppe ist vorletzen Sonntagmorgen mit 10 Schülern und einem Lehrer mit dem Bus nach Panama aufgebrochen. Nach etwa 14 Stunden Reisezeit (mit langer Wartezeit an der Grenze und wunderschönen Ausblicken von der Straße) sind wir nachts in Santiago, Panama angekommen. Die erste Nacht haben wir in einem kleinen Hotel verbracht (mit Pool
!), sind aber am nächsten Morgen mit einem weiteren kleinen Bus in ein recht abgelegenes, sehr armes und indigenes Dorf gefahren.
Das Ziel unserer Reise war dieses Dorf, und besonders dessen Farm. Am Tag unserer Ankunft haben eine Einführung von der Organisation bekommen, die uns über die Woche betreut hat, um für die folgenden Tage produktiv arbeiten zu können. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag hatten wir jeweils unterschiedliche Arbeiten auf der Farm, wie zum Beispiel das Bauen eines Zaunes oder das Ausgraben einer Fischfarm. Am Freitag hatten wir etwas Zeit uns Panama anzusehen. So haben u.a. wir einen wunderschönen Wasserfall besucht und später das größte Baseballspiel (Nationalsportart Panamas) der Saison gesehen.
Unsere Gruppe hat sich sehr gut verstanden, und es war eine tolle Erfahrung in diesem Dorf tatsächlich einen langfristigen Unterschied zu machen. Es ist einfacher über Frieden, Gerechtigkeit und Soziales Engagement zu sprechen und manchmal schwerer es umzusetzen. Diese Projektwoche dagegen war gefüllt mit Taten. 


